Resümee einer enttäuschenden Rückserie

Resümee einer enttäuschenden Rückserie

Resümee einer enttäuschenden Rückserie

Eine Saison wie diese ist schwer in Worte zu fassen. Die Ausgangssituation war bereits schwierig, jedoch wäre der Abstand nach oben nicht allzu groß gewesen. So wäre mit einer starken Rückrunde noch alles möglich gewesen. Diese starke Rückrunde ließ jedoch ernüchternd auf sich warten und in dessen Folge bestreitet unsere Kampfmannschaft den Gang von der Eliteliga in die Vorarlbergliga. Oft hat nicht viel gefehlt, man dachte, das Momentum müsse irgendwann auf die Seite unserer Andelsbucher kippen. All dies passierte aber nicht. Aber was sind denn die Gründe für den Gang in die dritthöchste Amateurspielklasse Vorarlbergs?

Lediglich zwei Siege hatten die Mannen von Rene von der Thannen im Frühjahr 2024 zu bejubeln. Allgemein liest sich die Abschlussbilanz schlecht. 26 Spiele, 5 Siege, 9 Unentschieden und 11 Niederlagen befördern unsere Mannschaft auf Tabellenplatz 13. So ehrlich muss man sein, dass mit solch einer Bilanz ein Abstieg verdient ist. Trotzdem wäre es eine Farce, den Abstieg als Qualitätsproblem darzustellen, denn die schlechtere Mannschaft, die war man selten. Man hat es jedoch zu oft nicht geschafft, die zahlreichen 50/50-Partien einer sehr ausgeglichenen Liga auf seine Seite zu ziehen.

Klar, mit 30 Toren aus 26 Spielen stellt unsere Mannschaft die schwächste Offensivreihe der Liga, trotzdem wäre das zu kurz gedacht. Denn die Chancen waren da, sie wurden nur meistens nicht genutzt. So betrieb unsere Mannschaft einen immensen Aufwand, um das Runde ins Eckige zu befördern. Oft haperte es an der Chancenverwertung, Entscheidungsfindung und in dessen Folge am Selbstvertrauen.

Zur mangelnden Torausbeute kommen einige billige Gegentore hinzu, die unsere Mannschaft ein ums andere Mal wertvolle Punkte gekostet haben. Diese Gegentore fielen zudem oft in entscheidenden Phasen des Spiels, sei es vor der Halbzeit oder mitten in Druckphasen unserer Mannschaft. Diese Chancen wurden dann eben von den Gegnern eiskalt genutzt.

Wenn dann noch in einem bereits dünnen Kader einige Spieler ausfallen, wird es schwer, diese zu kompensieren. Bereits vor der Rückserie musste man auf Pius Reumiller verzichten, welcher die letzten Monate Australien bereiste. Weiterhin standen Niko Kleber, Andreas Bechter, Joachim Metzler und Gabriel Drissner verletzungsbedingt kaum zur Verfügung. Gerade der Ausfall von Andreas Bechter, der Struktur und Stabilität ins Andelsbucher Spiel gebracht hätte, tat dabei besonders weh. Die Verletzungsmisere ging so weit, dass sogar Trainer Rene von der Thannen mehrmals in der Saison auf dem Platz stand.

Es ist schwer, hier ein Fazit zu ziehen. Oft hat das Spielglück gefehlt, oft haperte es an der Kaltschnäuzigkeit. Der so klare Abstieg scheint drastischer, als er am Ende war. Trotz alledem muss eine solche Saison kritisch begutachtet werden. Dennoch darf mit Optimismus in die kommende Saison gesehen werden.

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